Real Cases · · 1 Min. Lesezeit

Eine neue Anwendung soll in ein bestehendes System?

Eine neue Software ist gefunden oder soll noch entstehen. Das Konzept klingt gut, die Funktionen passen – eigentlich könnte es losgehen. Aber...!

Bevor daraus ein Projekt wird, sollte eine andere Frage geklärt sein:

Wie passt die neue Anwendung in das, was bereits vorhanden ist?

Welche Systeme müssen miteinander verbunden werden? Welche Schnittstellen gibt es bereits? Welche Hardware und welche Infrastruktur sind betroffen? Wie sieht das Netzwerk aus? Wo werden Daten verarbeitet und gespeichert? Wer braucht Zugriff – intern und extern?

Und dann geht es nicht nur um Technik.

Welche bestehenden Abläufe verändern sich? Wer übernimmt Verantwortung? Welche Daten werden ausgetauscht? Welche Anforderungen entstehen für den späteren Betrieb?

Erst wenn diese Zusammenhänge bekannt sind, lässt sich sinnvoll planen.

Denn die neue Anwendung selbst ist noch kein Projekt. Ihre Integration in die bestehende technische und organisatorische Umgebung ist das eigentliche Vorhaben.

Analyse vor Projektplanung

Ich beginne deshalb nicht mit einem Projektplan, sondern mit einer Analyse der Ausgangssituation.

Dabei werden technische, organisatorische und sicherheitsrelevante Zusammenhänge sichtbar. Daraus kann ein konkreter Lösungsweg entstehen – ein Projekt, mehrere Teilprojekte, notwendige Anpassungen oder die Einbindung weiterer Spezialisten.

Manchmal zeigt die Analyse auch, dass die ursprünglich geplante Lösung so nicht sinnvoll ist.

Auch das ist ein Ergebnis.

Bevor Sie ein Projekt starten, sollten Sie wissen, worauf Sie sich einlassen.

Lassen Sie uns darüber sprechen, oder leiten sie diesen Artikel einfach weiter.

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