Meine Philosophie
Informationssicherheit verstehe ich nicht als einmaliges Projekt und schon gar nicht ausschließlich als Prüfung auf Fehler. Sie ist ein kontinuierlicher Prozess, der gemeinsam mit den Menschen entsteht, die täglich mit den Informationen und Systemen arbeiten.
Ich arbeite an der Schnittstelle von Projektentwicklung, Informationssicherheit und Governance.
Mein Ausgangspunkt ist immer das, was tatsächlich vorhanden ist: bestehende Strukturen, Prozesse, Informationen und Verantwortlichkeiten.
Ich analysiere, was funktioniert, mache Lücken und Risiken sichtbar und entwickle daraus praktikable nächste Schritte.
Dabei beginnt meine Arbeit nicht erst, wenn ein Projekt bereits vollständig definiert ist. Ich kann Projekte auch aus einer ersten Idee heraus vorbereiten, konkretisieren und initiieren – bis aus einer Idee ein belastbares Vorhaben wird.
DOCUMENT · VERIFY · GOVERN
Informationen, Strukturen, Prozesse und Nachweise erfassen und nachvollziehbar dokumentieren.
VERIFY
Informationen und Quellen prüfen und zwischen Nachweis, Annahme und offenen Fragen unterscheiden.
GOVERN
Aus Erkenntnissen klare Verantwortlichkeiten, Entscheidungen und kontrollierbare Prozesse entwickeln.
Diese drei Prinzipien verbinden meine Arbeit in der Projektentwicklung, Informationssicherheit, beim Aufbau eines ISMS und bei der Vorbereitung auf ISO 27001.
Unabhängig in der Vorbereitung
Ich arbeite unabhängig von Zertifizierungsstellen und führe selbst keine Zertifizierungen durch.
Meine Rolle ist es, zu analysieren, vorzubereiten, zu strukturieren und zu begleiten.
Wenn eine unabhängige Prüfung oder Zertifizierung erforderlich ist, erfolgt diese durch die dafür zuständige externe Stelle.
Diese Trennung ist für mich wesentlich:
Vorbereitung und unabhängige Zertifizierung gehören nicht in dieselbe Hand.
Sicherheit ist ein Zustand, kein Dokument.
Dokumentation ist für mich kein Selbstzweck.
Sie soll Informationen, Entscheidungen, Verantwortlichkeiten und Prozesse verständlich und nachvollziehbar machen.
Ich glaube nicht an unnötige Komplexität. Strukturen müssen zur jeweiligen Organisation passen und in der Praxis verstanden, angewendet, überprüft und weiterentwickelt werden können.
Wenn etwas fehlt, wird es benannt.
Wenn ein Nachweis fehlt, wird das sichtbar.
Wenn eine Anforderung unklar ist, wird sie geklärt.
Unabhängig. Nachvollziehbar. Praktisch.
WARUM SILENT MONKEY?
Es gibt in der Meditation ein Konzept, das als Monkey Mind bezeichnet wird – den rastlosen, springenden, niemals ganz zur Ruhe kommenden Teil des Geistes.
Viele Projekte, denen ich begegne, werden von genau dieser Energie getrieben.
Gute Absichten.
Echter Handlungsdruck.
Viele Informationen.
Viele Entscheidungen.
Aber oft fehlt die Ruhe im Zentrum, um die Dinge wirklich klar zu sehen.
Silent Monkey ist die Antwort darauf.
Nicht langsam - nicht passiv
aber ruhig genug, um klar zu sehen.
a scout principle, reinterpreted